Mein Weg zur Psychotherapie...
Durch meine Arbeitsjahre in technischen, wirtschaftlichen und juristischen Bereichen, erlangte ich die Gelegenheit, breitgefächerte Erfahrung zu sammeln und die Gewissheit, dass meine Berufung in einem anderen Feld zu finden ist.
Bald zog es mich immer stärker hin zur Beziehungsarbeit.
Parallel zu meinem Studium durfte ich verschiedene Personengruppen -
Senior*innen, Kinder und Jugendliche, Asylwerbende sowie
Menschen mit Lernschwierigkeiten - unterstützen.
Ich habe mit Personen mit psychischen Erkrankungen auf ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben begleitet und arbeite nun auch institutionell als Psychotherapeutin.
Kennen gelernt habe ich die Umfelder internationaler Unternehmen und großer Organisationen. Angekommen fühle ich mich nun in der kleinsten sozialen Begegnung - in der Arbeit von Mensch zu Mensch.
Wie ich arbeite...
"Wie sind Sie da?"
Diese Frage wird uns durch den gemeinsamen Therapieprozess begleiten. Sie führt uns intuitiv vom Hier und Jetzt durch ihre lebensgeschichtlichen Erfahrungen wieder bis zur Gegenwart und darüber hinaus zu Überzeugungen und Schlussfolgerungen, die bis in die Zukunft reichen. Auf der Reise entlang Ihrer inneren Landkarte durchqueren wir fruchtbare und karge Gebiete. Wir entdecken Plätze, die zum Verweilen einladen und welche, die rasch wieder verlassen werden wollen. Manche sind vielleicht zunächst verschüttet oder es herrscht dichter Nebel. Wir begegnen verschiedenen Menschen, die Unterschiedlichstes mitbringen. Einige werden stete Begleitende, andere gehen ein Stück mit Ihnen und verabschieden sich wieder.
Unterwegs bemerken wir vielleicht, dass Sie in Ihrem Rucksack von dem Einen noch mehr brauchen, vom Anderen auch weniger ausreichend ist. Manches war früher nützlich, aber heute möchten Sie es vielleicht auf Ihrem Weg an geeigneter Stelle zurücklassen.
Auch Ihrem inneren Kind werden Sie begegnen. Dieses kann ganz wild und rebellisch auftreten oder sehr ruhig und vorsichtig. Ich lade Sie ein, diesem Kind die Hand zu reichen und ihm zuzuhören. Während Sie mit ihm plaudern, entdecken Sie viele Gemeinsamkeiten darin, wie Sie sich selbst und die anderen rundherum erleben. Vielleicht bemerken Sie, wie ähnlich Szenen, die ihr inneres Kind erzählt, jenen sind, die sie gerade erst am Arbeitsplatz, beim Einkaufen oder in der Famile erlebt haben. Möglicherweise erleben Sie so etwas sogar gerade in der Therapie.
Während Sie miteinander plaudern und ein Verstehen Ihrer beider Nöte und Bedürfnisse entwickeln, merken Sie, wie sich mancherorts der Nebel lichtet. Sie entdecken Landschaften wieder und erhalten die Möglichkeit, diese nach Ihren eigenen Vorstellungen mit neu gewonnenen Ressourcen zu gestalten.
Als tiefenpsychologische transaktionsanalytische Psychotherapeutin begleite ich Sie auf Basis fundierter ttheoretischer Kenntnisse, mit Offenheit und Flexibilität in der methodischen Gestaltung, nahe an Ihrer individuellen Lebenswelt und Alltagsrealität durch praxisbezogene Konzepte.
Im Fokus meiner Aufmerksamkeit steht unser zwischenmenschlicher Austausch mit seinen bewussten und unbewussten Besonderheiten.
Ein liebevoller Zugang, Echtheit als Person und vor allem Humor sind wichtige Bestandteile meines Tuns.
SPRACHE
Ich bin von der wesentlichen Bedeutung unserer Sprache für die Therapie überzeugt. Welche Worte wir wählen und wie wir sie aussprechen, steht in engem Zusammenhang mit unserer Wahrnehmung von uns in der Welt.
BILDER
Darüber hinaus arbeite ich gern und viel mit Methaphern, Imaginationen, inneren Bildern und gestaltender Symbolik. Diese Methoden machen greifbar, wofür wir keine Worte finden. Der Ursprung dessen, was uns in einem Moment so sehr drängt, liegt dann möglicherweise in einem ganz frühen Abschnitt unseres Lebens, als wir noch keine sprechbaren Erinnerungen, keine Wörter zur Verfügung hatten.
KÖRPER
Unser Körper ist ein wichtiges Element zum Ausdruck unserer Belastungen und Bedürfnisse. Er ist unsere Verbindung zur Außenwelt. Über ihn gewinnen wir Sinneseindrücke, teilen uns mit, orientieren uns, wenden uns zu oder nehmen Abstand, versorgen uns grundlegend, nehmen am Leben teil. Er macht Erfahrungen, speichert und trägt sie. Er verändert sich mit diesen Erfahrungen. Manchmal kommuniziert er dann am lautesten, wenn unsere Sprache verstummt.